PRODUKTE & PROZESSE

Ziel des Schwerpunktes PRODUKTE & PROZESSE ist es, die dynamischen Entwicklungsprozesse von komplexen Problemen zu erkennen und strategische Lösungswege zu erarbeiten. Die globalen und regionalen Herausforderungen erfordern ein Verständnis für die wachsende Komplexität der Systeme im Umfeld und eine Einbindung der Fragestellungen im interkulturellen Kontext. 

Zur Erfassung solcher Systeme ist ein verknüpftes Denken und eine Folgeabschätzung notwendig. Der Fokus dieses Schwerpunktes liegt auf der erweiterten und vertiefenden Vermittlung und Anwendung von interdisziplinären und designorientierten Methodensätzen für den Entwurf, für die Gestaltung und für die technische und technologische Realisation von Produkten, Systemen, Prozessen, Services und interaktiven Systemen gesellschaftlich relevanter Herausforderungen, wie Bildung, Gesundheit, Mobilität u.a..

Zu den Methodensammlungen gehört neben dem System Thinking auch das Game Thinking, welches einen transdiziplinären Ansatz für die Analyse als auch die optimierende Bearbeitung von Entscheidungs- und Problemlösungsprozessen liefert. Das Studium in diesem Schwerpunkt befähigt die Studierenden an sogenannten „Wicked Problems“ zu arbeiten und komplexe Systeme wie Produktsysteme, Prozesse, Regelwerke und Komponenten zu entwickeln. Mit der Methode des System Thinkings werden die Bedingungen analysiert, dynamische Verknüpfungen erkannt, sowie Prinzipien und Prozesse vermittelt. Dabei dient das System Thinking auch zur Förderung der Empathie um Gesamtzusammenhängen und Themen erkennen und formulieren zu können.